Viel los war bei der Neu-Eröffnung des Weltladens in Ludwigshafen-Friesenheim. Von der Sternstraße zogen die Mitarbeiter*innen den Laden in die Spatenstraße um, wo es schöne helle Räumlichkeiten gibt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:


Viel los war bei der Neu-Eröffnung des Weltladens in Ludwigshafen-Friesenheim. Von der Sternstraße zogen die Mitarbeiter*innen den Laden in die Spatenstraße um, wo es schöne helle Räumlichkeiten gibt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:



Am Freitag den 2.6. wurden die neuen Räumlichkeiten des Weltladens Mutterstadt eröffnet. Das Warenangebot präsentiert sich jetzt übersichtlich in einem schönen, hellen Laden und die Mitarbeiter*innen dürfen stolz darauf sein, den Umzug so toll gemeistert zu haben.



Bürgermeister Martin Hebich (Mitte) demonstrierte gemeinsam mit dem Weltladen auf dem Frankenthaler Marktplatz die Folgen einer negativen Lieferkette.

Unter dem Motto „Mächtig FAIR“ machen wir am diesjährigen Weltladentag, am 13. Mai 2023 darauf aufmerksam, dass Lieferketten endlich fairer werden können, wenn wir ein starkes EU-Lieferkettengesetz bekommen. Auf dieser Seite geben wir euch eine Vorschau auf die diesjährigen Materialien und Aktionsideen.
Nach vielen Jahren stehen wir an einem Punkt, an dem die Möglichkeit besteht, dass internationale Lieferketten endlich gerechter werden und nicht mehr auf Ausbeutung basieren. Lieferketten können mächtig fair werden, wenn wir ein starkes Lieferkettengesetz durchgesetzt bekommen. Hier steht für uns ein Aspekt besonders im Fokus: Existenzsicherndes Einkommen für alle entlang der gesamten Lieferkette.
Wir wollen in diesem Jahr am Weltladentag mit unseren Aktionen zum einen die Öffentlichkeit dafür sensibilisieren, wie wichtig ein starkes Lieferkettengesetz für das Leben von so vielen Menschen ist und zum anderen deutsche Abgeordnete des EU-Parlaments auffordern, dafür zu stimmen. Aus unserer Sicht muss der bisherige Gesetzesentwurf der Kommission und des Rates im Parlament noch deutlich nachgebssert werden.
Unsere Forderungen an das EU-Lieferkettengesetz:
1. Ausnahmslos die gesamte Wertschöpfungskette von Unternehmen erfassen
2. Geschädigten die Möglichkeit bieten, vor europäischen Gerichten Schadensersatz gegenüber beteiligten Unternehmen einzuklagen – ohne Einschränkung
3. Unternehmen verpflichten, auch Umwelt und Klima zu schützen
4. Das Recht auf existenzsichernde Einkommen und Löhne – ausdrücklich benennen
5. Die Einkaufs- und Preispolitik von Unternehmen ins Visier nehmen
6. Eine umfassende Beteiligung der Betroffenen bei der Umsetzung des Gesetzes sicherstellen

Zum Gedenken
Vor zehn Jahren, am 24. April 2013 starben beim Einsturz der
Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch 1135 Menschen,
2438 wurden verletzt.
Die Opfer waren in der Mehrzahl Frauen.
Die Textilarbeiter*innen starben aufgrund mangelhafter Sicherheitsstandards. Das Unglück steht beispielhaft für die zahlreichen Menschen- und Arbeitsrechtsverletzungen in den Textilfabriken des globalen Südens.
Wir trauern um die Opfer.

Kein Wunder, dass der Veranstaltungssaal in Landau richtig voll war: Mit einer Kombination aus nachdenklichen Texten und abwechslungsreichem Chorgesang, der an einigen Stellen sogar zum Mitsingen animierte, gelang es dem Projektchor FAIRtont zu begeistern!
Ich sah heut`Nacht im Traum vor mir ein endlos weites Feld.
Millionen Menschen sah ich dort aus allen Ländern der Welt.
Ich sah im Traum die ganze Menscheit einig und befreit
von Folter, Hass und Völkermord für jetzt und alle Zeit.
(Der Traum vomFrieden, Text: Ed McCurdy, Musik: Hannes Wader)
Ab dem 02. Januar 2023 finden Sie den Weltladen Schifferstadt in der kleinen Kapellenstraße 4 in Schifferstadt.
Liebe Mitarbeiter*innen in den Weltläden.
Hoffentlich sind die Weihnachtsfeiertage für Euch eine Zeit der Erholung. Auf dem Bild seht Ihr eine Krippe aus Lateinamerika. Unser Engagement für den fairen Handel trägt dazu bei, dass „Maria und Josef“ ihr Baby nicht mehr in einem Stall zur Welt bringen müssen und es sogar zur Schule schicken können.
Danke Euch allen für Euer Engagement!

Am vergangenen Samstag fand das Treffen der Pfälzer Weltläden in Bad Dürkheim statt.
Dabei berichtete Lea Zimmermann von ELAN von ihrer „Dienstreise“ zu Produzent*innen in Südafrika, z.B. über ihren Besuch bei den Herstellern der Sonnengläser.
Gerade in der Corona-Pandemie half der faire Handel dabei, dass die Arbeiter*innen auch weiter ein Einkommen hatten. Das Solarmodul wird in vielen einzelnen Schritten zusammengebaut. Da die Arbeiter*innen zum Teil wegen des Lockdowns in Südafrika nicht in die Fabrik kommen durften, bekamen die Arbeiter*innen Teile nach hause geliefert, die sie dann im „Homeoffice“ verbauten und die dann für den nächsten Arbeitsschritt wieder abgeholt werden konnten.
Lea Zimmermann wies auch darauf hin, dass in Südafrika zur Zeit kein kontinuierlicher Strom zur Verfügung steht, sondern es immer wieder aus Energiespargründen zu gezielten Stromabschaltungen ganzer Stadtteile kommt. Hier ist das Sonnenglas natürlich eine gute Hilfe, weil es auch ohne Stromnetz für Licht sorgt. Während es also in Europa ein schöner Geschenkartikel für den heimischen Garten sein kann, ist es auf dem südafrikanischen Markt ein wichtiges Notfall-Licht.
Über Video zugeschaltet wurde auch der Geschäftsführer von Banafair, Rudi Pfeiffer. Er erzählte von den zunehmenden Schwierigkeiten relativ kleine Kontingente von Biobananen aus Ecuador nach Deutschland zu verschiffen. Seefrachtcontainer würden immer teurer und die Konzentration der großen Container-Reeder führe dazu, dass kleinere Transporteure immer schwieriger Fracht unterbringen können. Trotzdem ist es bislang gelungen, das Bananenprojekt mit den Partnern in Ecuador weiter aufrecht zu erhalten.
Und dann berichteten auch noch Mitarbeiter der Weltläden in Frankenthal und Landau davon, dass sie die neuen deutschlandweiten Gutscheine des Dachverbands eingeführt haben.